SOS-Kinderdörfer in Syrien

Seit 2011 herrscht in Syrien Krieg. SOS-Kinderdorf ist seit mehr als 40 Jahren im Land tätig, unterstützt Kinder, die die elterliche Betreuung verloren haben und leistet Nothilfe für die gefährdeten Familien.

SOS-Mitarbeiterin im Gespräch mit einem Mädchen, das aus seinem Zuhause vertrieben wurde und nicht mehr zur Schule gehen kann. Das Kind verbringt seine Tage damit, den Müll nach verwertbaren Dingen zu durchsuchen (Foto: SOS-Archiv ).
Familien stärken: SOS-Syrien steht Flüchtlingskindern und ihren Familien in Syrien bei und versorgt diese mit dringend benötigten Hilfsgütern: mit Lebensmitteln, Wasser, Babynahrung, Medikamenten, Hygieneprodukten, Windeln und Kinder- und Winterkleidung. Wir bieten auch psychologische Unterstützung. Wenn der Schulbesuch nicht möglich ist, bieten wir vorrübergehenden Unterricht an.

Schutz und Betreuung für Bürgerkriegswaisen: Übergangsheime von SOS-Kinderdorf in Damaskus und Tartous nehmen unbegleitete Flüchtlingskinder und Bürgerkriegswaisen auf. Ziel ist es, Angehörige ausfindig zu machen und die Kinder wieder mit ihren Familien zu vereinen. Falls dies nicht möglich ist, bleiben die Kinder in der Obhut von SOS-Kinderdorf.

Nothilfe-Kitas: Hier finden Flüchtlingskindern in Aleppo, Damaskus und Tartous wieder Halt. SOS-Helfer bieten traumatisierten Kindern psychologische Hilfe und tun alles, um den Mädchen und Jungen einen geregelten Alltag zu ermöglichen.

Betreuung in SOS-Kinderdorf-Familien:  Die Kinder und Jugendlichen leben im zwei SOS-Kinderdörfer in Damaskus - dazu zählen auch jene Kinder, die im Jahr 2012 aus dem SOS-Kinderdorf Aleppo evakuiert wurden. Sie haben hier in Damaskus ein dauerhaftes Zuhause gefunden. Wir überwachen die Lage sorgfältig und bemühen uns nach Kräften, die Sicherheit der von uns betreuten Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten.

Unterstützung für junge Menschen: Wir unterstützen junge Menschen, bis sie ein selbständiges Leben führen können.