Das erste SOS-Kinderdorf-Jugendhaus

Teil 2/5

Als die erste Generation der SOS-Kinderdorf-Kinder in Imst dem Pflichtschulalter entwachsen war, galt es Mitte der Fünfziger Jahre, geeignete Lehrstellen bzw. weiterführende Schulen zu suchen. Im Hinblick auf den Bedarf der folgenden Jahre beschloss man die Gründung eines SOS-Jugendhauses in Innsbruck, weil die große Stadt mehr Ausbildungsmöglichkeiten bot.
 
















 

Das erste SOS-Kinderdorf-Jugendhaus in Amras/ Egerdach, Altbau
 

Foto: R. Maurhard

Bald war ein geeignetes Objekt gefunden: In Amras, gegenüber dem ehemaligen „Kurbad Egerdach“, konnte ein Gebäude der TGKK erworben werden. Notdürftig adaptiert wurde Anfang 1956 die erste SOS-Kinderdorf-Jugendeinrichtung mit neun Jugendlichen unter der Leitung von Rudolf Maurhard eröffnet.
 

Adaptierung Althaus












 

Adaptierung des Altbaus
Foto: R. Maurhard


Maurhard war ein Pionier der SOS-Jugendarbeit, der über viele Jahre prägende Spuren in der SOS-Kinderdorf-Geschichte hinterlässt. Obwohl mittlerweile im Ruhestand, ist er Amraser und im Herzen „Kinderdörfler“ geblieben.
 

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Teil 3/5: Ein Neubau wird nötig 

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