Hermann-Gmeiner-Tag 2014

ein Rückblick

... wir machen das tagtäglich. Wir managen FamilienUnternehmen.
Wie das gelingt, dem gehen wir nach.


Hermann-Gmeiner-Tag 2014
Foto: © canstockphoto.de

 

So lautete das Motto des diesjährigen Hermann Gmeiner Tages, welcher alljährlich zum Gedenken an den Gründer des SOS-Kinderdorfes an der Hermann Gmeiner Akademie veranstaltet wird.

 

Hermann Gmeiner hätte heuer im Juni seinen 95. Geburtstag gefeiert und wohl viel zur vielschichtigen Themenstellung beizutragen gehabt.



 

Es waren die unterschiedlichen Zugänge der SprecherInnen zum Thema, welche zur besonderen inhaltlichen Würze der Veranstaltung beitrugen.


Herr Dr. Andreas Lechleitner, einer der beiden Geschäftsführer von Alpina Druck in Innsbruck, hat in einer sehr engagierten Erzählung den Aufbau von Alpina Druck sowie die Erfolgsfaktoren in der Führung des Unternehmens beschrieben. Dazu gehören Aspekte wie die diametrale Betriebsübergabe von der Gründergeneration auf die jetzige Führung, die gut funktionierende Doppelführung oder das Einstimmigkeitsprinzip bei wichtigen Entscheidungen ebenso wie zentrale Unternehmenswerte: Vertrauen, Verlässlichkeit oder Mut.

 

Herr Mag. Jörg Schmidt erläuterte seinen spezifischen Zugang zur Leitung des weltweit ersten SOS-Kinderdorfes in Imst und zitierte dafür das Bild eines Menü-Rezeptes. Die Bedeutung der einzelnen Management-Zutaten führen seiner Erfahrung nach zur gewünschten Qualität der Speisen – im SOS-Kinderdorf zur erwünschten Qualität der Dienstleistung am Kind. Mit ‚Zutaten‘ sind Elemente gemeint wie präsent sein, zuhören können oder extrem flexibel sein.
 

Frau Dr. Veronika Dalheimer hat ihre Erfahrungen aus der Beraterperspektive zur Verfügung gestellt und auf einige Besonderheiten von SOS-Kinderdorf Bezug genommen. Dazu zählte sie beispielsweise, dass SOS-Kinderdorf als global präsente Organisation mit unterschiedlichen Vorstellungen über und Bedeutungen von Familie zurechtkommen muss. Dies müsse sich ihrer Einschätzung nach ja auf die Programmangebote und –gestaltung in den jeweiligen Ländern auswirken.
 

Die anschließende Diskussion des Publikums mit den ReferentInnen rundete den inhaltlich getragenen Vormittag ab, bevor die TeilnehmerInnen am Nachmittag am Gedenkgottesdienst für Hermann Gmeiner teilnahmen.