Das Nest

  • Symbol für die SOS-Kinderdörfer, die Kindern ein liebevolles Nest geben, in dem sie beschützt aufwachsen können
  • Symbol für die Kulturinitiative ubuntu, die Künstler und MitarbeiterInnen vereinte, um ein kunstvolles  Nest zu bauen
  • Symbol für die Hermann-Gmeiner-Akademie, die SOS-MitarbeiterInnen und anderen Non-Profit- Organisationen ein geschätztes Nest für Seminare bietet
  • Symbolisches Geschenk für Reinhard Schatz … ein geschätzter Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf, der in Pension ging und über Jahrzehnte Kindern und Jugendlichen viel Nestwärme gegeben hat


 

Nest ist an sich die Bezeichnung für die Schlaf-, Wohn- und Brutstätten der verschiedensten Tiere. Aber auch wir Menschen brauchen zeitlebens ein Nest, in dem wir uns beschützt und geborgen fühlen können …

Die sogenannte „Nestwärme“ im übertragenen Sinne ist das Gefühl von Geborgenheit, Vertrauen, Zuwendung und Geliebt-sein, das Kinder in der Familie finden sollen. Wenn die eigene Familie dazu nicht in der Lage ist, spenden die SOS-Kinderdörfer und alle begleitenden Einrichtungen  die nötige Nestwärme, um ein gesichertes, geborgenes Aufwachsen zu ermöglichen. Die menschlichen Werte, die Nestwärme entstehen lassen, werden in den SOS-Kinderdörfern seit Jahrzehnten gelebt – und treten in den vielfältigsten Formen in Erscheinung:

Eine Form ist die Kulturinitiative ubuntu. Was heißt ubuntu? Das Wort aus der Zulu-Sprache benennt und vereint die menschlichen Werte wie Vertrauen, Verantwortung, Würde, Liebe, Respekt, Gemeinschaft. Die Kulturinitiative ubuntu bietet den verschiedensten KünstlerInnen eine Bühne, um sich mit den menschlichen Werthaltungen und dem Kindsein zu beschäftigen.

 



Mit einem F (N) EST, das am 20.12.2012 in der Hermann-Gmeiner-Akademie stattfand, wurde das Nest feierlich enthüllt und der Gedanke der Nestwärme mit der kunstvollen Umsetzung verbunden sowie der Bogen zum langjährigen, verdienten Mitarbeiter von SOS-Kinderdorf gespannt, der Kindern und Jugendlichen über Jahre viel  Nestwärme gegeben hat:
Reinhard Schatz.

In wochenlanger Arbeit unter Anleitung des Künstlers Alexander Roshe ist ein 3 x 3 Meter großes Nest aus lauter Weidenzweigen entstanden, erbaut von MitarbeiterInnen, WegbegleiterInnen und ehemals betreuten Jugendlichen von SOS-Kinderdorf.

Dieses NEST ist seither als permanente Installation im Garten der Hermann-Gmeiner-Akademie zu sehen und wird noch bei vielen Gelegenheiten als kunstvolles Symbol zum Einsatz kommen.