Entwicklungszusammenarbeit

Gespräche zur Entwicklungszusammenarbeit

Nach den ersten Gesprächsrunden, die von November 2012 bis Februar 2013 stattfanden, werden die Gespräche zur Entwicklungszusammenarbeit (EZA) von SOS-Kinderdorf in der Hermann-Gmeiner-Akademie in Innsbruck fortgesetzt.

 

Das Bewusstsein über die Arbeit von SOS-Kinderdorf als eine Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, die soziale Entwicklung in all ihren Tätigkeitsbereichen fördert, zu stärken, ist die Herausforderung, der wir uns gemeinsam mit allen TeilnehmerInnen in den Gesprächsrunden zur Entwicklungszusammenarbeit stellen.
 

Foto: SOS-Archiv, H. Atkins, W. Anyanwu

Die EZA-Gespräche sind eine interne Plattform, die Raum für Lernen, Austausch und Diskussion über zentrale Themen wie Entwicklung, Entwicklungszusammenarbeit, Partnerschaft, Unterstützung, Bedürfnisse, Nachhaltigkeit, Vielfalt, soziale Entwicklung etc. bietet. Diese Themen gehören zu den Arbeitskonzepten, die die Grundprinzipien sämtlicher Aktivitäten im und mit dem SOS-Kinderdorf bilden, leiten und prägen.


 

Auszug aus den Schlüsselbotschaften der Organisation:


„... Wir bieten, was jedes einzelne Kind braucht. Wir lernen jedes Kind, mit dem wir zu tun haben und mit dem wir arbeiten, kennen, um einen individuellen Entwicklungsplan zu erstellen. Unsere Unterstützung dauert so lange an, bis der junge Mensch sich zu einem unabhängigen Erwachsenen entwickelt hat“.  Wir geben diese Antworten in Bezug auf die Situation von Kindern „in Zusammenarbeit mit anderen Stakeholdern“
(Schlüsselbotschaften; SOS-Kinderdorf-Programmpolitik: Das Kind zuerst. 2009).

 

Vorgangsweise

  1. Jedes Jahr gibt es drei bis vier Gesprächsrunden.
  2. Es gibt ein Hauptthema pro Jahr. In einzelnen Gesprächsterminen greifen wir Subthemen dieses Jahresthemas auf.
  3. Wir organisieren Debatten - also Diskussionen mit Befürwortern und Gegnern zum jeweiligen Thema. Jede/r kann zu der laufenden Debatte beitragen. Nach der Debatte besteht die Möglichkeit für Diskussionen. Abschließend werden die Highlights der Debatte zusammengefasst. 
  4. Wir arbeiten mit nicht-direktiven, praxisorientierten Übungen, in Gruppen und kurze Inputs von internen und externen ExpertInnen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, der Entwicklungshilfe und der sozialen Entwicklung regen Diskussionen an.

 

Themen und Agendas

2017

 

22 March 2017: Social business - an alternative to traditional non-profit approaches? Lessons learned from around the globe!


2016

 

14 March 2016: Democracy, Education and Non-Dominant Futures! How to foster the constitution of self-determined members of society? 

18 May 2016: The Development of SOS Children’s Villages Development Cooperation over the past 1.000 days; Elements of success and ambitions for the future

20 September 2016: Investment in Social and Economic Change for Child Well-being in Nigeria

 

2015 

 

23.09.2015: Weibliche Genitalverstümmelung gegen Mikrokredite im Sudan! Ist Entwicklungszusammenarbeit ein win-win Handel?
Gespräch mit Dr.in Edith Kaslatter

 

11.03.2015: Solidarity across Borders? Rethinking Politics in a Postcolonial World

Gespräch mit Dr. Nikita Dhawan

 

2014 

 

17.06.2014: Ist Entwicklungszusammenarbeit integraler Bestandteil unserer SOS-Kinderdorf-Identität? Wenn ja, inwiefern? vs. Wenn nein (oder noch nicht zur Gänze), warum nicht?

17.09.2014: Besteht das Hauptziel der Entwicklungszusammenarbeit darin, die soziale Entwicklung zu fördern? Für den Spender? Für den Empfänger? Oder für beide?
 

18.11.2014: Das SOS-Kinderdorf von morgen. Unser integrativer Ansatz zur sozialen Entwicklung?