Hermann-Gmeiner-Preis 2000 - 2009

Der Hermann-Gmeiner-Preis 2009 ging an Kersti Kukk aus Estland und Sandra Bürger aus Österreich. Kersti Kukk wuchs im SOS-Kinderdorf Keila auf und studierte Politikwissenschaft mit Spezialisierung auf internationale Beziehungen. Sandra Bürger musste sich früh alleine um ihren kranken Vater kümmern. Als 15-jährige fand sie Unterstützung in der SOS-Kinderdorf-Einrichtung "Haus am Lohbach". Sie wurde für die Steuerungsgruppe von Quality4Children nominiert und arbeitete an der Entwicklung der Q4C-Standards mit.

Der Hermann-Gmeiner-Preis 2006 ging an die Krankenschwester Witnowati aus Indonesien. Sie ist im SOS-Kinderdorf Lembang aufgewachsen und hat ein Geburtshilfezentrum für Menschen aus der näheren Umgebung aufgebaut.

Der Hermann-Gmeiner-Preis 2004 ging an Quendi Appleton aus Liberia, die in einem von Bürgerkrieg gezeichneten Land ihre Ausbildung zur Diplomkrankenschwester abschließen konnte und tausenden Landsleuten während des Krieges ihre Hilfe anbot.

Der Hermann-Gmeiner-Preis 2002 ging an Dr. Enamul Haque, der im SOS-Kinderdorf Bangladesh aufgewachsen ist. Er wurde für sein großes Engagement als praktischer Mediziner ausgezeichnet.

Der Hermann-Gmeiner-Preis 2000 ging an Dr. José Francisco Gallardo, einem ehemaligen SOS-Kinderdorf-Kind aus Honduras. Nachdem er mehrere Jahre als Straßenkind lebte, fand er in Tegucigalpa ein neues Zuhause im SOS-Kinderdorf. Später absolvierte ein Medizinstudium an der Universität.