Heuer wurde der Hermann-Gmeiner-Preis an zwei junge Frauen vergeben, Sandra Bürger, Österreich und Kersti Kukk, Estland. Die Verleihung fand im Rahmen der Feiern zum 60-jährigen Bestehen des SOS-Kinderdorfes im SOS-Kinderdorf Imst statt. Sandra Bürger wohnte in der SOS-Kinderdorf Mädchenwohngemeinschaft "Haus am Lohbach" in Innsbruck, einer weiterführenden Einrichtung des SOS-Kinderdorfes Imst. Sandra Kukk wuchs im SOS-Kinderdorf Keila in Estland auf.

Foto: A. Gabriel
Sandra Bürger und Kersti Kukk spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Quality4Children Standards; konkret bedeutete dies, dass ihre Betreuungserfahrungen in die inhaltliche Entwicklung einflossen. Darüber hinaus haben die beiden auch im Prozessmanagement zu diesem Projekt mitgewirkt.
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Sandra Bürger hat ihr Wirtschaftsstudium an der Universität Innsbruck abgeschlossen und schreibt derzeit ihre Abschlussarbeit, arbeitet aber gleichzeitig für ein internationales Schweizer Unternehmen in Zürich.
Kersti Kukk absolviert das letzte Jahr ihres Studiums der Politikwissenschaften in Estland, dessen Ausrichtung auf internationale Beziehungen sie bereits zu Auslandsemestern in Frankreich und Russland führte. Parallel arbeitet sie auch schon für ein international tätiges Norwegisches Unternehmen.
Die beiden jungen Frauen haben sich auf den Weg gemacht in eine vielversprechende Zukunft und geben ein motivierendes Beispiel für viele junge Menschen. Einer von Hermann Gmeiners Leitgedanken war: ‚Ich bin wer, ich hab’ was, ich kann was.’

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Darüber hinaus wurde Herr Josef Schwald; Präsident des Argentinischen SOS-Kinderdorf-Vereins mit dem Ehrenzeichen in Gold für seine außerordentliche Unterstützungsarbeit für das SOS-Kinderdorf ausgezeichnet.

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Qi Qi, Hermann-Gmeiner-Preisträger aus dem Jahr 1997, gab auf seiner Marimba den Rahmen für die Veranstaltung. Qi Qi wuchs im Chinesischen SOS-Kinderdorf Tianjin auf. Sein bemerkenswertes musisches Talent in Verbindung mit seiner außergewöhnlichen Motivation und Anstrengung beim Musikstudium waren die Gründe für seine damalige Nominierung. In den Jahren seither hatte er unzählige Auftritte in Asien und Europa, derzeit studiert er an der Johannes-Kepler-Universität in Linz.

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